
Walentina ist unser Patenkind seit November 2008. Sie wurde im April 2002 geboren und hat noch einen älteren Bruder, der ebenfalls im Diaconia-Patenschaftsprogramm ist. Der Vater hatte die Familie kurz nach Walentinas Geburt verlassen.
Die Mutter und die Kinder wurden von Diaconia-Mitarbeitern buchstäblich von der Straße aufgelesen, da die Kinder an einem kalten Tag ohne Jacken und mit unzureichendem Schuhwerk unterwegs waren. Walentina hat sich sehnlichst eine Puppe gewünscht, wir haben zu Weihnachten einen Geldbetrag mit einem entsprechenden Vermerk an Diaconia überwiesen, damit dieser Wunsch rasch in Erfüllung gehen sollte! Gerne hätten wir selbst eine Puppe für sie ausgesucht, aber leider konnten wegen des Konfliktes in Georgien 2008 keine Geschenke an die Patenkinder geschickt werden, da ein Transport zu riskant gewesen wäre.

Walentina kam mit Mutter, Großmutter und Bruder, um uns kennen zu lernen. Sie ist ein sehr schüchternes Mädchen, das kaum einmal lächelt, macht aber keinen unglücklichen Eindruck. Mutter und Großmutter sind sehr freundlich. Die Großmutter fragte uns, ob wir an Jesus Christus glauben, und das hat uns besonders gefreut, denn offenbar ist sie selbst gläubig.

Innerhalb weniger Tage haben wir im Februar 2010 einen Brief von Walentina und den Bericht über sie von Diaconia bekommen. Sie geht inzwischen in die zweite Klasse und ist eine gute Schülerin.