
An diesem Tag hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von Berg Karabach (und einen Tag später auch von Armenien) - allerdings machte das Wetter es uns etwas leichter, da es an diesem Morgen ziemlich regnerisch und kühl war. Uns stand eine weite Fahrt bevor - immerhin bis nach Jerewan - was natürlich nicht hieß, dass wir an diesem Tag nichts besichtigen würden - wo kämen wir denn da hin ;)


Grüne Landschaft in Karabach
Zurück in Armenien hielten wir in einem der sehr armen Dörfer, wo mehrere Frauen am Straßenrand standen und auf vorbeifahrende Autos warteten, in der Hoffnung, dass jemand anhalten und ihnen etwas von ihrem selbst gezogenen Gemüse und den Blumen abkaufen würde. Wir brachten allerdings statt dessen etwas hin. Einige von unserer Reisegruppe hatten gebrauchte Kleidung, Spielzeug und anderes von zuhause mitgebracht, das wir an die Leute verschenkten. Es war auch hier wieder beeindruckend, wie bescheiden und zurückhaltend die Menschen waren. Niemand drängte sich vor, niemand bettelte, im Gegenteil, man wies uns auf eine kinderreiche und sehr arme Familie hin, die besonders nötig Sachen brauchte!


Gemüseverkäuferin am Straßenrand

"Bescherung"
Unsere nächste Station war das Kloster Noravank, zu dem man nur durch einen beeindruckenden Canyon gelangen kann, wobei die Straße allerdings ordentlich angelegt ist. Das Kloster selbst befindet sich auf einer Anhöhe. Vor der Besichtigung aßen wir im Restaurant am Kloster zu Mittag.


Das Kloster Noravank



Der reichhaltige Souvenirladen
Später hielten wir in einem Dorf, in dem es gleich mehrere Storchennester zu bewundern gab.



Eines der Häuser im Dorf
In Jerewan kamen wir wieder im University Guesthouse unter, wobei das allerdings nur für eine halbe Nacht sein würde, da unser Flug schon sehr früh morgens anstand. Zum Abendessen kehrten wir in einem Restaurant am "Lovers' Park" (das gibt's in Jerewan!) ein. Abgesehen vom interessanten Ambiente wurde der Gruppe von drei Reiseteilnehmern - darunter Hermann - ein Theaterstück vorgeführt, das viel Gelächter und Beifall fand. Danach hieß es, noch etwas Schlaf zu bekommen, bevor man schon wieder geweckt wurde.


Ein Stück in vier Akten...

... mit drei Männern
Zu guter Letzt (beinahe):

Armenische Dram
- die Scheine auf dem Foto entsprechen zusammen etwa 60 Euro,
was für so manchen Armenier einem ganzen Monatsverdienst entspricht,
aber wovon man auch in Armenien nicht leben kann
Fotos von uns
©2009 Hermann-Peter Steinmüller & Dr. Barbara Strohmenger
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