Ararat

Armenien-Reise 2009

7. Tag - 4. Mai

Am Morgen fuhren wir wieder Richtung Süden. Das Wetter ließ uns dieses Mal nicht im Stich, es war sonnig mit ein paar Wolken, also nicht zu heiß. Unsere erste Station war ein Dorf von russischen Molokanen, die der unverhohlenen Neugier der westlichen Touristen mit gelassener Freundlichkeit begegneten.

Molokanendorf
Das Molokanendorf

Molokanendorf
Alter Mann mit der typischen Kleidung und Barttracht

Molokanendorf
Die meisten Häuser machten einen schmucken Eindruck

Molokanendorf

Molokanendorf
"Personennahverkehr"

Molokanendorf
Junge Frau in der typischen Tracht

Zum Mittagessen hielten wir am Restaurant "Getap" bei Dilidschan. Dieses bestand aber nicht aus einem großen Raum, sondern aus lauter kleinen geschlossenen und halb offenen Häuschen, die dekorativ an einem kleinen Flüsschen angeordnet waren. Auf unserer Fahrt konnten wir mehrere solcher Restaurants sehen, meistens an Flüssen.

Restaurant
Restaurant "Getap"

Restaurant

In Dilidschan selbst besuchten wir einen von der Tufenkian-Stiftung betriebenen Gebäudekomplex mit einem Museum, kleinen Läden mit Büchern und Kunsthandwerk, Restaurant, usw. Diese Einrichtung ist unbedingt einen Besuch wert - und nicht vergessen, genügend Geld für die vielen wunderschönen Sachen mitzunehmen, die man dort kaufen kann :)

Dilidschan
Der "Old Dilijan Complex"...

Dilidschan
... der Tufenkian-Stiftung

Später erreichten wir den Sewansee, der 1900m über dem Meer liegt, 78km lang und 56km breit ist, und in den Monaten Juli und August trotz der großen Höhe bis zu 25°C warm wird. Unsere erste Station dort war die Kloster-"Insel", die sich allerdings durch die rücksichtslose Ausbeutung des Sees vor allem in der Sowjetzeit in eine Halbinsel verwandelt hat. Inzwischen gehen die Armenier mit ihrer "Blauen Perle" behutsamer um, und Regierung wie Fachleute sind bemüht, die Folgen der früheren Umweltsünden zu begrenzen.

Kloster
"Sevanavank" - das Sewan-Kloster

Kloster
Kreuzsteine vor dem Eingang

Sewansee
Blick auf den See

Sewansee
Unten die Reste typischer Ostblock-Architektur (Motto: Hauptsache hässlich!)

Zum Abendessen bekamen wir in einem Restaurant unterhalb des Klosters Sewanrenke (neben der Forelle der beste Speisefisch im See) serviert. Unser Hotel Harsnaqar in Sewan, in das wir vor dem Essen schon eingezogen waren, war äußerlich nicht zu verachten: ein ganzer Komplex mit Hotel, Bungalows, Freizeitanlagen (um die Jahreszeit allerdings noch nicht in Betrieb) und hübsch ausgestatteten geräumigen Zimmern - so gesehen ideal, um den Sommerurlaub dort zu verbringen! Leider mutete der Service für ein Hotel dieser Klasse doch sehr "sozialistisch" an. Wir hatten zum Beispiel keine zweite Rolle Toilettenpapier im Badezimmer. Als die Rolle dann zu Ende ging, begab sich Hermann gegen 7:30 Uhr morgens (also nicht gerade mitten in der Nacht) zur Rezeption, um eine neue zu besorgen. Allerdings musste er die Rezeptionistin erst wachklopfen, und sie kam dann ganz verschlafen aus dem Hinterzimmer. Natürlich gab es das Toilettenpapier auch nicht sofort, es lag erst nach dem Frühstück (etwa eine Stunde später) vor unserer Zimmertür. Apropos Frühstück: als wir kurz vor 8 Uhr mit ein paar anderen Gruppenmitgliedern unten erschienen, war man noch emsig dabei, alles zu richten - und natürlich durften wir den Raum noch nicht betreten. Während des Frühstücks flegelte sich ein Teil des Personals in einer Ecke des Raumes herum - es hätte nur noch gefehlt, dass sie ein Kartenspiel ausgepackt hätten. Eigentlich schade, denn aus dem Hotel ließe sich mit etwas mehr Professionalität sicher einiges machen!

Hotel
Das Hotel

Hotel

Hotel
Tennisplatz mit Seeblick

Hotel
Swimmingpool

Hotel
Sogar ein Reitplatz ist vorhanden!!!

Hotel
Bungalows für Feriengäste

Hotel
Pflanzenschmuck im Hotel

Hotel
Garderobe in unserem Zimmer

Hotel
Die Möbel sind natürlich Geschmackssache ;) ...

Hotel
... Barbara hätte sie am liebsten mitgenommen...

Hotel
... und Hermann fand sie einfach nur zum Schreien :)

Hotel
Das geräumige Bad

Hotel
Aussicht aus unserem Zimmer auf den See...

Hotel
... und aufs Dorf

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