Ararat

Armenien-Reise 2009

5. Tag - 2. Mai

Am Morgen machten wir uns bei schönstem Sonnenwetter zunächst zum Kloster Geghard auf, das im 4. Jahrhundert gegründet wurde und seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Alleine die Fahrt dorthin war ein Erlebnis. Die Straße führte an steilen Felswänden und Schluchten vorbei, die schon für sich eine Sehenswürdigkeit sind! Auch das Kloster ist umgeben von solchen natürlichen Wänden.

Geghard

Geghard

Geghard

Geghard

Geghard
Die Klosteranlage

Geghard

Geghard

Geghard

Geghard

Geghard

Geghard

Geghard
Einige der berühmten armenischen Kreuzsteine

Geghard

Geghard

Geghard
Wunschbäume - man bindet ein Tuch an einen Baum und wünscht sich etwas

Geghard

Geghard

Unsere nächste Station war der Sonnentempel Garni, der angeblich im 1. Jahrhundert von König Tiridates I. errichtet wurde. Der Tempel wurde während eines Erbebens im 17. Jahrhundert zerstört und in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Während unseres Besuches spielte der Musiker Voskan Vardanyan im Tempel auf der Duduk, einer traditionellen armenischen Flöte (CDs gibt's im örtlichen Souvenirladen).

Garni
Der Tempel


Eine kleine Kostprobe der Duduk-Musik

Zum Mittagessen kehrten wir in der Stadt Garni in einem sehr hübschen Gartenrestaurant ein. Dort wurde uns nicht nur ein wunderbares Essen serviert, sondern auch gezeigt, wie das armenische Lavasch, das dünne Fladenbrot, gebacken wird.

Garni
Im Gartenrestaurant

Garni

Garni
So gemütlich war's :)

Garni
Das Brot wird auf dem langen Stein geformt, dann an die Ofenwand geklebt...

Garni
... und ist nach kurzer Zeit fertig

Nach dem Essen fuhren wir zurück nach Jerewan, zur Völkermord-Gedenkstätte. Während des ersten Weltkrieges wurden im Osmanischen Reich mehr als eine Million Armenier systematisch deportiert und ermordet. Daran soll das Denkmal und das dazugehörige Museum erinnern. Wer die Bilder im Museum ansieht, fühlt sich übrigens unweigerlich in ein Holocaust-Museum versetzt. Die Bilder und auch die Geschichte dieser beiden schlimmsten Völkermorde des 20. Jahrhunderts ähneln sich auf grausige Weise. Einen Unterschied gibt es dennoch: während der Holocaust seit Jahren aufgearbeitet wird und Deutschland seine Schuld voll anerkennt, leugnet die Türkei als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reiches nach wie vor den Völkermord an den Armeniern. Wer ihn erwähnt, muss mit Bestrafung durch den Staat und Anschlägen durch türkische Nationalisten rechnen.

Genozid-Denkmal
Das Denkmal

Genozid-Denkmal
Die Flamme im Inneren

Genozid-Denkmal
Unsere Gruppe gedenkt der Ermordeten

Genozid-Denkmal
Gedenkstein im Museum

Genozid-Denkmal
Gedenkstein im Museum

Genozid-DenkmalGenozid-Denkmal
Genozid-DenkmalGenozid-Denkmal
Tafeln für die Retter und Fürsprecher der Armenier (vier Beispiele)

Genozid-DenkmalGenozid-DenkmalGenozid-Denkmal
Genozid-DenkmalGenozid-DenkmalGenozid-Denkmal
An der Mauer des Schweigens: Namen von Städten im Osmanischen Reich,
in denen Armenier gelebt hatten und ermordet wurden (sechs Beispiele)
- Diyarbakir, Erzurum, Musa Ler, Malatia, Samsun, Trabzon

Am Nachmittag wurden wir wieder in die Innenstadt gebracht und am Kunst- und Flohmarkt abgesetzt. Hier gab es Einiges zu sehen und alles Mögliche und Unmögliche zu kaufen!

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Kunstmarkt

Das Abendessen nahmen wir in einem Restaurant in der Nähe des Völkermord-Denkmals ein. Es war wie immer sehr üppig und sehr lecker!

Zum Schluss etwas Werbung ;)
Werbung
Diese Reklame für einen Telefonnetzanbieter verfolgte uns durch ganz Jerewan (und auch außerhalb)!

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