Armenien

Dorf der Hoffnung (Diaconia)

Das "Dorf der Hoffnung" am Stadtrand von Jerewan soll nach seiner Fertigstellung 200 obdachlosen Familien ein neues und menschenwürdiges Zuhause geben. Außerdem soll nach dem Vorbild eines Kibbuz eine entsprechende Infrastruktur geschaffen werden, die es den Menschen auch ermöglichen soll, für sich selbst zu sorgen.

Baubeginn für das Dorf der Hoffnung war im Herbst 2001. Inzwischen konnten bereits 76 Familien in ihr neues Zuhause einziehen. Zusätzlich zum Wohnraum schafft das Projekt natürlich auch Arbeitsplätze, denn die Gebäude und Straßen müssen ja gebaut werden. Rund 100 Arbeitskräfte sind mit der Errichtung des Dorfes beschäftigt, und viele von ihnen können nach langer Arbeitslosigkeit wieder selbst für sich und ihre Familien sorgen. Im Dorf gibt es inzwischen eine Bäckerei, einen Arzt und eine Zahnärztin, die auch für die Patenkinder zuständig sind. Ein Berufsausbildungszentrum ist im Bau. Die Familien werden nach bestimmten Kriterien von einer Kommission aus Diaconia-Mitarbeitern und Verantwortlichen der Stadtverwaltung ausgesucht.

Das Dorf der Hoffnung haben wir während unserer Reise besucht und waren auch bei einigen Familien zu Gast. Die Bilder geben einen kleinen Eindruck:

Verwaltungsgebäude
Das Verwaltungsgebäude

Bäckerei
In der Bäckerei

Häser
Einige Häuser und das halbfertige Ausbildungszentrum

Besuch bei einer Familie
Besuch bei einer Familie

Für nähere Informationen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an Diaconia!



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